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Geschichte des Waldvermögens

Im Jahre 1640 hat die Kaiserin Eleonora, Fürstin aus Mantov, das Vermögen Rychnov mit Borohrádek Albrecht Liebsteinský aus Kolovrat verkauft, danach hat es sein Sohn Franz Karl geerbt, im Jahre 1658 in den Grafstand befördert. Der hat im Jahre 1674 das Herrschaftsgut Černíkovice gekauft und im Testament hat er das gemeinsame Herrschaftsgut Rychnov-Černíkovice und Borohrádek als Majorat bezeichnet (fideikomis - Unveräußerlichkeit, Erbfolge, Vormundschaft des Vermögens), das im Jahre 1700 sein Sohn Norbert Leopold Liebsteinský aus Kolowrat übernommen hat. Der hat Gebirgewälder gekauft sowie auch das Dorf Zdobnice und Říčky und auch Vamberk. Nach seinem Tod hat es sein Sohn František Karel geerbt, danach František Josef und sein Sohn František Josef (bis 1814),der die Höfe verkauft hat und in bisher geschlossenen Waldkomplexen sind häufige Waldenklaven entstanden. Seine Nachfolger charakterisieren dann diese Zeit als die Zeit schlechter Wirtschaft. Das Herrschaftsgut hat dann sein Sohn František Antonín übernommen, der aber nur einen kleinen Einfluss auf die Wirtschaft hatte, denn er war mit dem staatlichen Amt beschäftigt. Mit seinem Tod im Jahre 1861 stirbt die Linie Kolovrat Liebsteinský aus.

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In diesem Jahr wurde das Allodeigentum Vamberk und Familienfideikommiss in Borohrádek verkauft. Anstatt Borohrádek wurden die Wälder (die zur Holzförderung bestimmt waren für die Silbergrube in Kutná Hora) zum Teil des Fideikommiss, die bisher als Allodeigentum (Grundstücke, die nicht der Feudalpflicht unterlagen) behalten wurden. Zum neuen Besitzer wurde Karel Kolowrat Krakovský und seine Nachkommen. Im Jahre 1924 wurde das Fideikommiss abgeschafft. In den Kriegsjahren 1939-1945 wurde das Kolowratvermögen von dem Deutschen Reich verwaltet. Im Jahre 1948 nach der Reform der Gründstücke ist der Großgrundbesitz eingegangen und die Verwaltung der Wälder wurde vom Staat übernommen von dem Vorkriegsbesitzer Otmar Kolowrat Krakowský.

Nach der Wende wurden alle Wälder, Schlösser in Rychnov n. Kn. und Černíkovice, Wasserflächen und wirtschaftliche Grundstücke zurückgegeben, zwar im Jahre 1992 und zwar dem Graf Kryštof Kolowrat Krakowský. Nach seinem Tod im Jahre 1999 erbte das Vermögen sein Sohn, Graf Jan Kolowrat Krakowský, der das Vermögen bis heute verwaltet.

Der erste Waldmeister wurde im Jahre 1574 bestimmt und für die Wälder wurde eine Sonderordnung herausgegeben. Danach wurden die Wälder zur Verfügung der Grube in Kutná Hora gegeben und nach dem Jahr 1610 wurden beträchtliche Förderungen durchgeführt. Das Holz wurde auf den Flüssen nach Kolin geflößt, wo es für die Silbergrube in Kutná Hora gelagert wurde. Bis ins 18. Jahrhundert wurden die Kolowratwälder stark gefördert und verkauft, weil sie für das Königreich für längere Zeit den Wert verloren haben. Später wurden die ursprüngliche Wälder verbunden und zu den anderen Wälder angegliedert in dem Großgrundbesitz Rychnov - Černíkovice.

Bis 1875 wurde die Verwaltung ohne wirtschaftliche Pläne auf einem schlechten Niveau durchgeführt. Erst nach diesem Jahr wurde eine Revision des Vermögens gemacht und man hat mit dem Aufbau besseres Zugangs in die Gebirgewälder – mit dem Aufbau der Wege begonnen. Die Bemühungen um eine bessere Bewirtschaftung wurden oft durch Baumbrüche, Schnee und Raufreif verdorben. Im Jahre 1876 wurde die Stelle des Waldingenieurs errichtet und Alfred Baltus wurde ausgewählt, der unter Aufsicht des Waldmeisters Antonín Melchar einen neuen Waldwirtschaftsplan ausgearbeitet hat, dessen Vorschriften bis 1877 gegolten haben. Seit dieser Zeit wurden die Wälder bis heute immer den Wirtschaftsplänen zufolge bewirtschaftet; die Pläne gelten immer für 10 Jahre.

Kontakt - Forstverwaltung

Kolowrat´sche Forstverwaltung
Správa Kolowratských lesů
Kolowratská 1
516 01 Rychnov nad Kněžnou

Handy: +420 494 535 240
Fax: +420 494 535 403
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